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©2018 by Julia Fischer

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VIELFÜHLER

Hochsensibilität

 

Hochsensibilität, Hypersensibilität, HSP (Highly Sensitive Person) - Begriffe, über die man mittlerweile immer öfter stolpert und ein Thema, das immer mehr ins Bewusstsein vieler Menschen zu treten scheint. Wie das so oft mit solchen Phänomenen ist, hat auch dieses das Potential zu polarisieren oder als weitere "Schublade" abgestempelt zu werden. Gerade Kindern wird immer wieder gerne eine Diagnose "übergestülpt", wenn es nicht in die Norm zu passen scheint. Ich vermute, dass es gerade bei hochsensiblen Kindern, deren Verhalten "aus der Reihe tanzt", oft passiert, dass Fehldiagnosen gestellt werden und schnell das Gefühl hochkommen kann, dass etwas mit ihnen nicht in Ordnung sei. Das sehe ich jedoch ganz und gar nicht so - Hochsensibilität bringt sicherlich eine Menge Herausforderungen, aber bei entsprechenden Kompensationsstrategien auch eine Fülle an Möglichkeiten mit sich.

 

Aber was versteht man überhaupt unter dem Begriff Hochsensibilität? Es handelt sich dabei um eine Veranlagung, die etwa 15-20 % der Menschen betrifft (manche sprechen auch von einem "angeborenen Temperament"). Das Nervensystem ist bei diesen Menschen empfindlicher ausgeprägt und nimmt Reize unterschiedlichster Natur intensiver wahr. Das reicht von sinnlichen Reizen, wie Geräuschen, Berührungen etc. bis hin zu Emotionen.

Kognitiv äußert sich Hochsensibilität in einer besonders lebendigen Vorstellungskraft, Denken in größeren Zusammenhängen und einer Neigung zum "Grübeln" und Reflektieren.

..und diese Tatsache wirkt sich in verschiedenen Lebensbereichen dementsprechend aus:

 

Hochsensible Menschen neigen dazu, in bestimmten Situationen besonders verletzt und emotional zu reagieren, nehmen sich vieles schnell zu Herzen und fühlen stark mit anderen mit. Gerade in Familien lässt sich oft beobachten, dass hochsensible Kinder regelrecht als "Symptomträger" fungieren, da sie Unstimmigkeiten (auch Unterschwelliges) sehr früh wahrnehmen und intensiv verarbeiten.

Im Alltag und in der Schule kann es zu Herausforderungen kommen, wenn es besonders laut, kalt, heiß, etc. ist, wo andere nach lange nicht an ihrer Reizschwelle sind. Große Menschenansammlungen, unterschwellige Böswilligkeiten in Gruppen, ungenießbares Essen und kratzende Etiketten sind weitere Fakoren, die Hochsensiblen das Leben schwer machen können.

 

Gelingt es den Eltern, die Welt durch die Augen ihres Kindes zu sehen, wächst das Verständnis und ein harmonisches Miteinander wird möglich.

 

Ich möchte ​hochsensiblen Kindern und deren Eltern einen Raum und Begleitung bieten, in denen sie in ihren Bedürfnissen gesehen werden, sich frei ausdrücken und entdecken können und so auch in weiterer Folge Entspannung und Leichtigkeit in die Familien bringen.

...lasst uns gemeinsam entdecken, dass Hochsensibilität nicht nur Fluch, sondern auch Segen sein kann!